Was eine Promotion kostet.
Die Universität verlangt für die Promotion in der Regel keine Studiengebühren. Kostenlos ist sie trotzdem nicht. Hier stehen die Posten, die tatsächlich anfallen, und die, die gern vergessen werden.
Direkte Kosten entstehen durch Semesterbeiträge, Literatur, Erhebung, Reisen zu Tagungen und die Veröffentlichung der Arbeit. Dazu kommen freiwillige Posten wie Lektorat, Statistikberatung oder eine strukturierte Begleitung. Der größte Posten ist keiner davon, sondern Ihre Zeit über mehrere Jahre, und bei reduzierter Arbeitszeit auch entgangenes Einkommen.
Die Posten im Einzelnen
Die Höhe unterscheidet sich stark nach Fach und Erhebungsdesign. Eine theoretische Arbeit kostet wenig mehr als Semesterbeiträge und Literatur, eine empirische Studie mit eigener Erhebung deutlich mehr.
Die Posten, die gern vergessen werden
Der größte Kostenblock steht in keiner Rechnung: mehrere Jahre Zeit, die anderswo fehlen. Wer für die empirische Phase Stunden reduziert, hat zusätzlich entgangenes Einkommen. Beides gehört in die Entscheidung, sonst rechnet man sich das Vorhaben schön.
Ebenfalls häufig übersehen: die Verlängerung. Wer statt drei Jahren fünf braucht, zahlt zwei weitere Jahre Semesterbeiträge und hat zwei Jahre länger die Doppelbelastung.
Was steuerlich möglich sein kann
Aufwendungen für eine Promotion können als Werbungskosten oder Betriebsausgaben in Betracht kommen, wenn ein Zusammenhang mit dem Beruf besteht. Ob das in Ihrem Fall gilt und in welchem Umfang, klärt Ihre Steuerberatung. Wir geben dazu keine Auskunft, weil wir es nicht dürfen und nicht können.
Wichtig ist die Belegführung von Anfang an: Semesterbeiträge, Fachliteratur, Reisen, Software und Beratungsleistungen sauber sammeln. Nachträglich lässt sich das kaum rekonstruieren.
Was eine Begleitung kostet und was nicht
Unsere Leistung ist Struktur und Prüfung: Themenschärfung, Exposé, Auswertung der Promotionsordnung, Universitäts- und Betreuungssuche, Zeitplanung und Vorbereitung auf die Disputation. Nicht enthalten ist und wird nie sein: das Schreiben Ihrer Arbeit.
Den Rahmen nennen wir im kostenlosen Erstgespräch, nachdem wir Ihre Ausgangslage kennen. Ein Angebot ohne Kenntnis von Fach, Vorleistungen und Zielhochschule wäre eine Zahl ohne Grundlage, und genau daran erkennt man unseriöse Anbieter.
Nachgefragt.
Wie hoch sind die Kosten für eine Promotion nebenberuflich?+
Die direkten Kosten bestehen aus Semesterbeiträgen, Literatur, Erhebung und Veröffentlichung. Wie hoch sie ausfallen, hängt stark vom Fach und vom Erhebungsdesign ab.
Kostet die Promotion an der Universität Studiengebühren?+
In der Regel fallen Semesterbeiträge an, keine Studiengebühren im klassischen Sinn. Details regelt die jeweilige Hochschule.
Ist eine Promotion steuerlich absetzbar?+
Das kann der Fall sein, wenn ein beruflicher Zusammenhang besteht. Die Beurteilung im Einzelfall gehört in die Hände Ihrer Steuerberatung.
Was kostet die Veröffentlichung der Dissertation?+
Das hängt von der gewählten Form ab. Die digitale Veröffentlichung über die Hochschulbibliothek ist meist die günstigste Variante, ein Verlagsdruck die teuerste.
Gibt es Förderungen für Berufstätige?+
Stipendien richten sich überwiegend an Vollzeitpromovierende. Für Berufstätige sind Unterstützung durch den Arbeitgeber und steuerliche Effekte meist relevanter.
Was kostet die Begleitung durch Ascendius?+
Das richtet sich nach Umfang und gewählten Phasen. Sie erhalten ein transparentes Angebot nach dem Erstgespräch, ohne versteckte Posten.
Passt dazu.
Kostenloses Erstgespräch, unverbindlich.
15 Minuten online: Wir klären Ihre Ausgangslage, ein mögliches Thema und den passenden Weg.
Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten im Formular. Wir rufen Sie zurück und klären alles Weitere direkt im Gespräch.