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Schweiz

Berufsbegleitend promovieren in der Schweiz.

Die Schweiz vergibt den Doktorgrad über die kantonalen Universitäten und die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen. Für Berufstätige zählt vor allem, wie eng eine Fakultät ihre Doktoratsprogramme führt.

Kostenloses Erstgespräch → 15 Min · unverbindlich
Die kurze Antwort

In der Schweiz vergeben die kantonalen Universitäten sowie ETH Zürich und EPF Lausanne den Doktorgrad. Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen haben kein eigenes Promotionsrecht und arbeiten in Kooperationen. Die Doktoratsstufe ist stärker programmartig organisiert als in Deutschland, weshalb Kursanteile, Kolloquien und Sprachregelungen früh geklärt gehören.

Die Landschaft

Zehn kantonale Universitäten und zwei Eidgenössische Technische Hochschulen vergeben Doktorgrade. Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen kooperieren dafür mit Universitäten im In- und Ausland; für anwendungsnahe Themen ist das ein gangbarer Weg, er bringt aber die übliche doppelte Abstimmung mit sich.

Die Fakultäten regeln Zulassung und Ablauf in eigenen Doktoratsreglementen. Sie sind das Gegenstück zur deutschen Promotionsordnung und ebenso verbindlich. Wer mit deutscher Erfahrung kommt, sollte nicht von Vertrautem ausgehen: Zulassung, Kursanteile und Prüfungsform sind teils anders geregelt.

Was für Berufstätige entscheidend ist

Der kritische Punkt sind die Programmanteile. Wo ein Doktoratsprogramm Lehrveranstaltungen, Kolloquien und Anwesenheit vorsieht, entscheidet sich daran, ob das Vorhaben neben dem Beruf trägt. Fragen Sie konkret nach: Wie viele Termine sind Pflicht, liegen sie in Blöcken, und ist Teilnahme aus der Ferne möglich?

Kursleistungen: Umfang, Termine, Anwesenheitspflicht und ob sie im Block angeboten werden.
Zulassung: Der Vorabschluss wird inhaltlich geprüft, nicht nur formal. Fachfremde Wege verlangen Zusatzleistungen.
Sprache: In vielen Fächern ist Englisch möglich, in anderen wird die Landessprache erwartet. Das Reglement sagt, was gilt.
Betreuungsverhältnis: An mehreren Häusern ist eine schriftliche Vereinbarung über Betreuung und Meilensteine üblich.
Gebühren: Semestergebühren fallen an, ihre Höhe unterscheidet sich je Hochschule deutlich.

Für Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Ausland

Ein Schweizer Doktorgrad ist international gut anschlussfähig. In Deutschland ist er aufgrund der Äquivalenzvereinbarungen in der Regel ohne Herkunftszusatz führbar. In anderen Ländern läuft die Einordnung über die jeweilige Anerkennungsstelle, in Europa über das ENIC-NARIC-Netzwerk.

Wie überall entscheidet dabei zweierlei: die Anerkennung der verleihenden Hochschule und ein reguläres wissenschaftliches Verfahren. Beides ist bei den Schweizer Universitäten unstrittig.

Was Ascendius in der Schweiz übernimmt

Wir sind eine Schweizer Aktiengesellschaft und kennen die Reglemente der hiesigen Fakultäten. Wir prüfen für Ihr Thema, welche Häuser fachlich passen, welche Programmanteile auf Sie zukämen und ob sich das mit Ihrem Kalender vereinbaren lässt.

Über Zulassung und Verleihung entscheidet die Universität. Was wir sicherstellen: dass Sie diese Entscheidung mit einem tragfähigen Vorhaben und ohne vermeidbare Formfehler erreichen.

Häufige Fragen

Nachgefragt.

Welche Hochschulen vergeben in der Schweiz den Doktorgrad?+

Die kantonalen Universitäten sowie ETH Zürich und EPF Lausanne. Fachhochschulen haben kein eigenes Promotionsrecht und arbeiten in Kooperationen.

Gibt es in der Schweiz Studiengebühren für das Doktorat?+

Es fallen Semestergebühren an, deren Höhe je Hochschule unterschiedlich ist. Maßgeblich ist die Gebührenordnung der jeweiligen Universität.

Kann ich in der Schweiz auf Englisch promovieren?+

In vielen Fächern ja. Die Sprachregelung steht im Doktoratsreglement der Fakultät.

Wird ein Schweizer Doktorgrad in Deutschland anerkannt?+

Ja. Schweizer Grade sind in Deutschland aufgrund der Äquivalenzvereinbarungen in der Regel ohne Herkunftszusatz führbar.

Ist ein Doktorat in der Schweiz berufsbegleitend möglich?+

Ja, sofern die Fakultät es zulässt und die Programmanteile mit Ihrem Kalender vereinbar sind. Genau das gehört vor der Bewerbung geklärt.

Was unterscheidet das Schweizer vom deutschen Verfahren?+

Die Doktoratsstufe ist häufiger programmartig organisiert, mit Kursanteilen und festen Meilensteinen. Freie externe Promotionen sind seltener als in Deutschland.

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